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MP3: The Very Best Of: TORSTEN FENSLAU (2019)

Wir schreiben das Jahr 1993.
Die Singlecharts wurden bisher von Charles & Eddie, Whitney Houston, Ace Of Base und Snow dominiert.
Im Juni verdrängten Culture Beat mit dem Song “Mr. Vain” die bisherige Nummer 1 “Informer” von Snow
und verblieben dort auch gleich für 9 Wochen.

Doch wer sind Culture Beat?
Da wäre zum einen Jens Zimmermann, der als Komponist und DJ unterwegs ist.
Als “AzReal” hatte er sich einen Namen in der Drum & Bass Szene gemacht.

An zweiter Stelle haben wir Nosie Katzmann.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich anfangs immer dachte, das Nosie Katzmann eine Frau wäre!
Herr Katzmann hat neben Culture Beat auch noch Namen wie Jam & Spoon, Captain Hollywood Project, Kim Sanders, Loft, DJ Bobo, Intermission oder B.G. The Prince Of Rap erfolgreich an die Spitze der Charts gebracht.

Oberkapitän von Culture Beat ist aber ein gewisser Torsten Fenslau.
Den Erfolg von “Mr. Vain” konnte Torsten leider nur kurz genießen, denn bereits nach der Folgesingle
“Got To Get It” verunglückte er tödlich mit seinem Auto.
Was viele zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, “Mr. Vain” war nicht die erste Single von Culture Beat.
Bereits 1989 gegründet, konnte man noch im gleichem Jahr mit “Der Erdbeermund” den ersten Hit verbuchen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass ebenfalls ´89 gegründete Label “Abfahrt Records”, welches anfangs noch mit ZYX Records und Metronome kooperierte.

Anfangs noch mit dem Frankfurter Schauspieler Jo Van Nelsen, der den “Erdbeermund” einsprach.
So holte man sich für die restlichen Singles sowie das Album “Horizon” (1991)
Sängerin Lana Earl und Rapper Jay Supreme an Bord.
Ab 1993 war Tania Evans die neue Sängerin, welche noch bis 1997 blieb.
Jay Supreme hingegen sogar bis 1998.

“Mr. Vain” war 1993 die meistverkaufte Single in Europa.
Sie stand in 12 Ländern in den Top 10, davon in 7 auf Platz 1.
Die Single verkaufte sich 10 Millionen mal und verdiente sich damit eine Silberne-, Goldene, sowie eine Platin-Schallplatte.

Neben all den Produktionen war Torsten auch noch als DJ unterwegs.
So spielte er bis 1988 in der legendären Lobos-Werkstatt in Darmstadt und von
1988 – 1993 im Dorian Gray in Frankfurt.

1990 präsentierte Torsten die erste HR3 Clubnight, wo er zudem Mitbegründer und Stamm-DJ bis zu seinem Tod war.
Für den frühen Sound Of Frankfurt gilt er als Pionier.

Wäre Torsten noch am Leben, wie würde seine Musik wohl heute klingen?
Hätte es vielleicht eine Produktion zwischen ihm, Mark Spoon, DJ Dag und Cosmic Baby gegeben?

Diese und viele weitere Fragen bleiben leider unbeantwortet, aber wir wissen ja…
“NIEMAND WEIß, WAS DIE ZUKUNFT BRINGT!”

The Very Best Of: Torsten Fenslau besteht aus kompletten Maxi-Versionen sowie Albumtracks und kann aus rechtlichen Gründen nicht als “Download” zur Verfügung gestellt werden.
Der Discoschrottplatz distanziert sich von allen unerlaubten Kopien und verweist darauf,
bitte die Original Tracks käuflich zu erwerben!

Rest In Peace Torsten Fenslau
23.04.1964 – 06.11.1993

Konzept & Playlist: Kaossfreak
Cover: Christian Krahl
Danke an: DJ Oldtrancer

Release-Date: 23.02.2019

23.02.2019 Tha Dodge Jr Birthday Bash @ LOGO, Ahaus

Braincracker (Discoschrottplatz, Germany)
SaPeT DJ
Soulseeker
Zue Hard
DJ Lanz
Celarity DJ
Masterplan Hardcore
Instinct & Extinct
Jonko Feat. Special Guest
E-Nopac Feat. Special Guest
Tha Dodge Jr
Vinyl Maniac & Friends

LOGO
Parallelstraße 1
48683 Ahaus

MP3: Mellow – ripQ (22.01.2008)

12.02.2019 Cuebase-fm.de & Marcel Minimal Pres. Bassinjection 228th

20.00 – 21.00 Eaztpakk
21.00 – 22.00 Andytea Vs. Mükke

Cuebase-fm
Limburger Straße 63a
65510 Idtsein

MP3: Wotta Mess @ Rhythm Machine Meets DistractAir (28.07.2018)

MP3: Mülli @ Rhythm Machine Meets DistractAir (28.07.2018)

MP3: King Mental @ Rhythm Machine Meets DistractAir (28.07.2018)

MP3: Analog Species @ Rhythm Machine Meets DistractAir (28.07.2018)

MP3: Select @ Rhythm Machine Meets DistractAir (28.07.2018)

MP3: Fabio Vega @ Rhythm Machine Meets DistractAir (28.07.2018)